ALL­GE­MEI­NE GESCHÄFTS­BE­DIN­GUN­GEN

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB)

DIE LOGIS­TIK­MA­CHER GmbH

Stand Janu­ar 2026

§ 1 GEL­TUNGS­BE­REICH UND VER­TRAGS­PART­NER

1.1 Die­se All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB) gel­ten für alle
Geschäfts­be­zie­hun­gen zwi­schen DIE LOGIS­TIK­MA­CHER GmbH, Ulrich-von-Stein-Stra­ße
14, 93336 Alt­mann­stein (nach­fol­gend „DLM”) und ihren Auf­trag­ge­bern (nach­fol­gend
„Kun­de”).
1.2 DLM erbringt Leis­tun­gen sowohl für Unter­neh­men, juris­ti­sche Per­so­nen des
öffent­li­chen Rechts und öffent­lich-recht­li­che Son­der­ver­mö­gen (nach­fol­gend
„Geschäfts­kun­den”) als auch für Ver­brau­cher im Sin­ne des § 13 BGB (nach­fol­gend
„Ver­brau­cher”).
1.3 Für Ver­brau­cher gel­ten die beson­de­ren Rege­lun­gen in § 11 die­ser AGB. Im Übri­gen
gel­ten die­se AGB auch für Ver­brau­cher, soweit die Rege­lun­gen nicht gegen
zwin­gen­des Ver­brau­cher­recht ver­sto­ßen.
1.4 Die­se AGB gel­ten aus­schließ­lich. Ent­ge­gen­ste­hen­de oder abwei­chen­de
Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den wer­den nicht Ver­trags­be­stand­teil, es sei denn,
DLM stimmt ihrer Gel­tung aus­drück­lich schrift­lich zu.
1.5 Die­se AGB gel­ten auch für alle künf­ti­gen Geschäfts­be­zie­hun­gen, auch wenn sie
nicht noch­mals aus­drück­lich ver­ein­bart wer­den.

§ 2 LEIS­TUNGS­UM­FANG UND VER­TRAGS­SCHLUSS

2.1 DLM erbringt hoch­qua­li­fi­zier­te Dienst­leis­tun­gen in den Berei­chen:
a. Bera­tungs- und Ana­ly­se­leis­tun­gen
▪ Stra­te­gie­be­ra­tung
▪ Pro­zess­ana­ly­se und ‑opti­mie­rung
▪ Orga­ni­sa­ti­ons­be­ra­tung
▪ Logis­tik­be­ra­tung

▪ u.a.
b. Pro­jekt- und Inte­rim-Manage­ment­leis­tun­gen
▪ Pro­jekt­lei­tung- und ‑steue­rung
▪ Inte­rim-Manage­ment
▪ Chan­ge-Manage­ment
▪ Imple­men­tie­rungs­un­ter­stüt­zung
▪ u.a.
c. Per­so­nal­dienst­leis­tun­gen
▪ Per­so­nal­be­ra­tung und Recrui­ting-Stra­te­gien
▪ Unter­stüt­zung bei Kan­di­da­ten­su­che
▪ Assess­ment und Eig­nungs­dia­gnos­tik
▪ Per­so­nal­ver­mitt­lung (soweit gesetz­lich zuläs­sig)
▪ u.a.
d. Immo­bi­li­en­be­zo­ge­nen Bera­tungs­leis­tun­gen
▪ Stand­ort­ana­ly­se und ‑bewer­tung
▪ Bera­tung zu Logis­tik­im­mo­bi­li­en
▪ Flä­chen­op­ti­mie­rung
▪ Immo­bi­li­en­ver­mitt­lung (sofern Mak­ler­er­laub­nis vor­han­den)
▪ u.a.
e. sons­ti­ge Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen
▪ fach­li­che Exper­ti­se
▪ Schu­lun­gen und Work­shops
▪ Doku­men­ta­ti­on und Report­ing

▪ u.a.
2.2 Grund­la­ge der Geschäfts­be­zie­hung ist der jewei­li­ge schrift­li­che Ver­trag oder die
schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung von DLM, in der Leis­tungs­um­fang, Ter­mi­ne,
Ver­gü­tungs­mo­da­li­tä­ten und beson­de­re Bedin­gun­gen (z.B. Gewähr­leis­tung bei
Per­so­nal­ver­mitt­lung, Pro­vi­si­ons­re­ge­lun­gen bei Immo­bi­li­en­ver­mitt­lung u.a.)
ver­bind­lich fest­ge­legt wer­den. DLM ist berech­tigt, zur Leis­tungs­er­brin­gung
qua­li­fi­zier­te Part­ner und Sub­un­ter­neh­mer ein­zu­set­zen.
2.3 Ange­bo­te von DLM sind frei­blei­bend und unver­bind­lich, soweit nicht aus­drück­lich
als ver­bind­lich bezeich­net.
2.4 Ände­run­gen oder Ergän­zun­gen von Auf­trä­gen bedür­fen der Schrift­form und
füh­ren zu ent­spre­chen­den Anpas­sun­gen der Ver­gü­tung und Ter­mi­ne.

§ 3 VER­GÜ­TUNG UND ZAH­LUNGS­BE­DIN­GUN­GEN

3.1 Die Ver­gü­tung rich­tet sich nach dem jewei­li­gen Ver­trag oder der
Auf­trags­be­stä­ti­gung. Soweit nicht anders ver­ein­bart, erfolgt die Abrech­nung auf
Basis von Tages­sät­zen oder Stun­den­sät­zen im 15-Minu­ten-Takt.
3.2 Alle Prei­se ver­ste­hen sich zuzüg­lich der jeweils gel­ten­den gesetz­li­chen
Umsatz­steu­er.
3.3 Rech­nun­gen sind bin­nen 10 Tagen nach Zugang ohne Abzug zur Zah­lung fäl­lig.
Skon­to wird nur bei aus­drück­li­cher schrift­li­cher Ver­ein­ba­rung gewährt.
3.4 Bei Zah­lungs­ver­zug wer­den Ver­zugs­zin­sen in Höhe von 9 Pro­zent­punk­ten über
dem Basis­zins­satz der Deut­schen Bun­des­bank berech­net. Die Gel­tend­ma­chung
wei­te­rer Ver­zugs­schä­den bleibt unbe­rührt.
3.5 DLM ist bei Zah­lungs­ver­zug nach erfolg­lo­ser Mah­nung und Frist­set­zung von
min­des­tens 5 Werk­ta­gen berech­tigt:

Vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten

Die wei­te­re Leis­tungs­er­brin­gung ein­zu­stel­len

Bereits erbrach­te Leis­tun­gen zurück­zu­hal­ten

Sicher­heits­leis­tun­gen zu ver­lan­gen

Bei gering­fü­gi­gem Zah­lungs­ver­zug (weni­ger als 10% der fäl­li­gen Sum­me oder
weni­ger als 500 EUR) ist eine Leis­tungs­ein­stel­lung nur zuläs­sig, wenn der Ver­zug
län­ger als 14 Tage andau­ert. Bei wie­der­hol­tem Zah­lungs­ver­zug kann DLM auch ohne
erneu­te Mah­nung die Leis­tung ein­stel­len, wenn der Kun­de hier­auf bei der ers­ten
Mah­nung aus­drück­lich hin­ge­wie­sen wur­de.
3.6 Auf­rech­nun­gen des Kun­den sind nur mit unbe­strit­te­nen oder rechts­kräf­tig
fest­ge­stell­ten For­de­run­gen zuläs­sig.

§ 4 MIT­WIR­KUNGS­PFLICH­TEN DES KUN­DEN

4.1 Der Kun­de ist ver­pflich­tet, DLM alle für die Leis­tungs­er­brin­gung erfor­der­li­chen
Infor­ma­tio­nen, Unter­la­gen und Daten voll­stän­dig, rich­tig und recht­zei­tig zur
Ver­fü­gung zu stel­len.
4.2 Der Kun­de stellt sicher, dass sei­ne Mit­ar­bei­ter und Orga­ne für die erfor­der­li­che
Zusam­men­ar­beit zur Ver­fü­gung ste­hen und ent­spre­chen­de Wei­sun­gen erhal­ten.
4.3 Ände­run­gen der Ver­hält­nis­se oder Umstän­de, die für die Leis­tungs­er­brin­gung
rele­vant sind, sind DLM unver­züg­lich schrift­lich mit­zu­tei­len.
4.4 Der Kun­de prüft Berich­te, Zwi­schen­er­geb­nis­se und Auf­trags­be­stä­ti­gun­gen
unver­züg­lich nach Erhalt und teilt Kor­rek­tu­ren oder Ein­wän­de bin­nen fünf Werk­ta­gen
schrift­lich mit. Ande­ren­falls gel­ten die­se als geneh­migt.
4.5 Kommt der Kun­de sei­nen Mit­wir­kungs­pflich­ten nicht oder nicht recht­zei­tig nach,
ist DLM berech­tigt:

Nach ange­mes­se­ner Nach­frist­set­zung vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten

Die Leis­tungs­er­brin­gung ent­spre­chend zu ver­zö­gern

Zusätz­li­che Ver­gü­tung für Mehr­auf­wand zu ver­lan­gen

§ 5 TER­MI­NE UND FRIS­TEN

5.1 Ter­mi­ne und Fris­ten sind nur dann ver­bind­lich, wenn sie aus­drück­lich schrift­lich
als ver­bind­lich ver­ein­bart wur­den.

5.2 Ver­zö­ge­run­gen durch höhe­re Gewalt, behörd­li­che Maß­nah­men, Arbeits­kampf,
krank­heits­be­ding­te Aus­fäl­le oder ande­re außer­halb des Ein­fluss­be­reichs von DLM
lie­gen­de Umstän­de füh­ren zu einer ent­spre­chen­den Ver­län­ge­rung der
Leis­tungs­fris­ten.
5.3 Ver­zö­ge­run­gen auf­grund unvoll­stän­di­ger oder feh­ler­haf­ter Mit­wir­kung des
Kun­den gehen zu des­sen Las­ten und berech­ti­gen DLM zur Ver­län­ge­rung der Fris­ten
und zur Berech­nung zusätz­li­cher Ver­gü­tung.

§ 6 KÜN­DI­GUNG

6.1 Bei­de Par­tei­en kön­nen den Ver­trag aus wich­ti­gem Grund ohne Ein­hal­tung einer
Kün­di­gungs­frist kün­di­gen. Ein wich­ti­ger Grund liegt ins­be­son­de­re vor bei:

Wesent­li­chen Ände­run­gen der Geschäfts­grund­la­ge
6.2 DLM ist berech­tigt, den Ver­trag mit einer Frist von 14 Tagen zu kün­di­gen, wenn der
Kun­de sei­nen Mit­wir­kungs­pflich­ten trotz Abmah­nung nicht nach­kommt.
6.3 Bei Kün­di­gung durch den Kun­den ohne wich­ti­gen Grund oder bei Kün­di­gung
durch DLM aus vom Kun­den zu ver­tre­ten­den Grün­den ist DLM berech­tigt, die
gesam­te ver­ein­bar­te Ver­gü­tung abzüg­lich erspar­ter Auf­wen­dun­gen zu ver­lan­gen.
6.4 Bereits erbrach­te Leis­tun­gen sind in jedem Fall nach den ver­ein­bar­ten Sät­zen zu
ver­gü­ten.

Wesent­li­chen Ver­let­zun­gen der Ver­trags­pflich­ten trotz Abmah­nung

Zah­lungs­ver­zug von mehr als 14 Tagen

Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens

§ 7 NUT­ZUNGS­RECH­TE UND GEIS­TI­GES EIGEN­TUM

7.1 DLM räumt dem Kun­den an den pro­jekt­spe­zi­fisch erstell­ten Arbeits­er­geb­nis­sen ein
ein­fa­ches, nicht aus­schließ­li­ches Nut­zungs­recht für die ver­ein­bar­ten Zwe­cke ein.
Die­ses Nut­zungs­recht ent­steht mit voll­stän­di­ger Bezah­lung der Ver­gü­tung.

7.2 Umfas­sen­de oder aus­schließ­li­che Nut­zungs­rech­te wer­den nur gegen geson­der­te
Ver­gü­tung ein­ge­räumt.
7.3 All­ge­mei­ne Metho­den, Kon­zep­te, Tem­pla­tes, Tools und Know-how von DLM oder
deren Part­nern blei­ben im aus­schließ­li­chen Eigen­tum von DLM bzw. deren Part­nern
und dür­fen vom Kun­den nur im Rah­men der ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen genutzt
wer­den.
7.4 Die Wei­ter­ga­be von Unter­la­gen, Berich­ten oder sons­ti­gen Arbeits­er­geb­nis­sen an
Drit­te ist nur mit vor­he­ri­ger schrift­li­cher Zustim­mung von DLM gestat­tet.
7.5 Bei Zah­lungs­ver­zug oder Ver­trags­ver­let­zun­gen ist DLM berech­tigt, die
Nut­zungs­rech­te zu wider­ru­fen und die Her­aus­ga­be aller Unter­la­gen zu ver­lan­gen.

§ 8 VER­TRAU­LICH­KEIT UND DATEN­SCHUTZ

8.1 Bei­de Par­tei­en ver­pflich­ten sich zur gegen­sei­ti­gen Geheim­hal­tung aller
ver­trau­li­chen Infor­ma­tio­nen, die ihnen im Rah­men der Geschäfts­be­zie­hung bekannt
wer­den.
8.2 DLM ist berech­tigt, anony­mi­sier­te Daten und Erkennt­nis­se aus den Pro­jek­ten für
eige­ne Zwe­cke, Publi­ka­tio­nen und Refe­ren­zen zu nut­zen, soweit kei­ne Rück­schlüs­se
auf den Kun­den mög­lich sind.
8.3 DLM ver­ar­bei­tet per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten aus­schließ­lich zur Ver­trags­er­fül­lung
und in Über­ein­stim­mung mit der DSGVO. Ein­zel­hei­ten regelt die
Daten­schutz­er­klä­rung von DLM.
8.4 Bei der Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten im Kun­den­auf­trag wird eine
sepa­ra­te Auf­trags­ver­ar­bei­tungs­ver­ein­ba­rung geschlos­sen.

§ 9 HAF­TUNG UND GEWÄHR­LEIS­TUNG

9.1 DLM haf­tet unbe­schränkt für Schä­den aus Vor­satz und gro­ber Fahr­läs­sig­keit sowie
für Schä­den aus der Ver­let­zung von Leben, Kör­per oder Gesund­heit.
9.2 Bei ein­fa­cher Fahr­läs­sig­keit haf­tet DLM nur bei Ver­let­zung wesent­li­cher
Ver­trags­pflich­ten (Kar­di­nal­pflich­ten). In die­sem Fall ist die Haf­tung der Höhe nach
auf den ver­trags­ty­pisch vor­her­seh­ba­ren Scha­den begrenzt.

9.3 Die Haf­tung von DLM ist der Höhe nach wie folgt beschränkt:

  • Für Sach­schä­den: 500.000 EUR pro Scha­dens­fall
  • Für Ver­mö­gens­schä­den: Das Zwei­fa­che der jewei­li­gen Auf­trags­sum­me,
    min­des­tens jedoch 50.000 EUR und höchs­tens 2.000.000 EUR pro Scha­dens­fall.

9.4 Eine Haf­tung für mit­tel­ba­re Schä­den, Fol­ge­schä­den, ent­gan­ge­nen Gewinn,
Pro­duk­ti­ons­aus­fäl­le oder Daten­ver­lust ist aus­ge­schlos­sen, soweit nicht Vor­satz oder
gro­be Fahr­läs­sig­keit vor­liegt.

9.5 Scha­dens­er­satz­an­sprü­che ver­jäh­ren in einem Jahr ab Kennt­nis des Scha­dens und
des Schä­di­gers, spä­tes­tens jedoch in drei Jah­ren ab der schä­di­gen­den Hand­lung.
9.6 Die Haf­tungs­be­schrän­kun­gen gel­ten auch zuguns­ten der Mit­ar­bei­ter, Orga­ne und
Erfül­lungs­ge­hil­fen von DLM.
9.7 Die Gewähr­leis­tungs­frist rich­tet sich nach der Art der erbrach­ten Leis­tung und dem
Kun­den­sta­tus:

  1. Für Geschäfts­kun­den:
    a) Dienst­leis­tun­gen (Bera­tung, Inte­rim-Manage­ment, Coa­ching,
    Schu­lun­gen): Für rei­ne Dienst­leis­tun­gen gel­ten kei­ne
    Gewähr­leis­tungs­fris­ten im enge­ren Sin­ne. Scha­dens­er­satz­an­sprü­che
    wegen Pflicht­ver­let­zun­gen ver­jäh­ren in 3 Jah­ren ab Kennt­nis von
    Scha­den und Schä­di­ger.
    b) Werk­leis­tun­gen (Erstel­lung von Kon­zep­ten, Imple­men­tie­rung,
    Doku­men­ta­tio­nen): Die Gewähr­leis­tungs­frist beträgt 24 Mona­te ab
    Abnah­me der Leis­tung bzw. ab Kennt­nis des Man­gels.
    c) Per­so­nal­ver­mitt­lungs- und Immo­bi­li­en­ver­mitt­lungs­leis­tun­gen: Es gel­ten
    die im jewei­li­gen Ein­zel­ver­trag ver­ein­bar­ten beson­de­ren Bedin­gun­gen,
    ins­be­son­de­re zu Ersatz­ver­mitt­lung, Rück­zah­lung von Pro­vi­sio­nen,
    Pro­vi­si­ons­hö­he, Pro­vi­si­ons­an­spruch, Zah­lungs­mo­da­li­tä­ten und
    Allein­auf­trag.
  2. Für Ver­brau­cher: Für Ver­brau­cher gilt eine ein­heit­li­che Gewähr­leis­tungs­frist von
    24 Mona­ten ab Abnah­me der Leis­tung, unab­hän­gig von der Art der Leis­tung.
  3. Die vor­ste­hen­den Fris­ten gel­ten nicht für Schä­den aus der Ver­let­zung von
    Leben, Kör­per oder Gesund­heit sowie bei Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit. In
    die­sen Fäl­len gel­ten die gesetz­li­chen Ver­jäh­rungs­fris­ten.
  4. Im Ein­zel­ver­trag kön­nen abwei­chen­de Gewähr­leis­tungs­fris­ten ver­ein­bart
    wer­den, soweit dies gesetz­lich zuläs­sig ist.
    Im Ein­zel­ver­trag kann eine abwei­chen­de Gewähr­leis­tungs­frist ver­ein­bart wer­den,
    soweit dies gesetz­lich zuläs­sig ist.

§ 10 AUF­BE­WAH­RUNG UND HER­AUS­GA­BE

10.1 DLM ist berech­tigt, aber nicht ver­pflich­tet, Unter­la­gen und Daten des Kun­den für
die Dau­er von drei Jah­ren nach Ver­trags­en­de auf­zu­be­wah­ren.
10.2 Nach Ablauf der Auf­be­wah­rungs­frist oder auf Ver­lan­gen des Kun­den wer­den die
Unter­la­gen DSGVO-kon­form ver­nich­tet oder zurück­ge­ge­ben.
10.3 Bei Zah­lungs­ver­zug ist DLM berech­tigt, die Her­aus­ga­be von Unter­la­gen und
Arbeits­er­geb­nis­sen bis zur voll­stän­di­gen Bezah­lung zurück­zu­hal­ten.

§ 11 BESON­DE­RE REGE­LUN­GEN FÜR VER­BRAU­CHER

11.1 Ver­brau­cher haben bei Ver­trä­gen, die im Fern­ab­satz oder außer­halb von
Geschäfts­räu­men geschlos­sen wer­den, ein gesetz­li­ches Wider­rufs­recht nach §§ 312g,
355 BGB. Die Wider­rufs­be­leh­rung wird dem Ver­brau­cher bei Ver­trags­schluss
geson­dert zur Ver­fü­gung gestellt.
11.2 Abwei­chend von § 3.3 beträgt die Zah­lungs­frist für Ver­brau­cher 14 Tage nach
Zugang der Rech­nung.
11.3 Für Ver­brau­cher beträgt die Gewähr­leis­tungs­frist 24 Mona­te ab Abnah­me der
Leis­tung sie­he § 9.7 Nr.2.
11.4 Die Haf­tungs­be­schrän­kun­gen in § 9 gel­ten nicht für Ver­brau­cher, soweit sie gegen
zwin­gen­des Ver­brau­cher­recht ver­sto­ßen. Ins­be­son­de­re haf­tet DLM gegen­über
Ver­brau­chern auch für leich­te Fahr­läs­sig­keit bei der Ver­let­zung wesent­li­cher
Ver­trags­pflich­ten.

11.5 Für Ver­brau­cher gilt der gesetz­li­che Gerichts­stand. Die
Gerichts­stands­ver­ein­ba­rung in § 12.2 gilt nicht für Ver­brau­cher.
11.6 DLM ist nicht ver­pflich­tet und nicht bereit, an einem Streit­bei­le­gungs­ver­fah­ren vor
einer Ver­brau­cher­schlich­tungs­stel­le teil­zu­neh­men.

§ 12 SCHLUSS­BE­STIM­MUN­GEN

2.1 Es gilt aus­schließ­lich das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land unter
Aus­schluss des UN-Kauf­rechts und des inter­na­tio­na­len Pri­vat­rechts.
12.2 Soweit recht­lich zuläs­sig, ist aus­schließ­li­cher Gerichts­stand für alle Strei­tig­kei­ten
aus der Geschäfts­be­zie­hung Ingol­stadt. DLM ist jedoch berech­tigt, den Kun­den auch
an sei­nem all­ge­mei­nen Gerichts­stand zu ver­kla­gen.
12.3 Erfül­lungs­ort für alle Leis­tun­gen ist Alt­mann­stein.
12.4 Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser AGB unwirk­sam sein oder wer­den, bleibt die
Wirk­sam­keit der übri­gen Bestim­mun­gen unbe­rührt. Die unwirk­sa­me Bestim­mung ist
durch eine wirk­sa­me zu erset­zen, die dem wirt­schaft­li­chen Zweck der unwirk­sa­men
am nächs­ten kommt.
12.5 Ände­run­gen die­ser AGB wer­den dem Kun­den min­des­tens sechs Wochen vor
ihrem Inkraft­tre­ten in Text­form mit­ge­teilt. Der Kun­de hat das Recht, den Ände­run­gen
zu wider­spre­chen. Wider­spricht der Kun­de nicht inner­halb von sechs Wochen nach
Zugang der Mit­tei­lung, gel­ten die geän­der­ten AGB als ver­ein­bart. DLM wird den Kun­den
in der Ände­rungs­mit­tei­lung auf sein Wider­spruchs­recht und die Bedeu­tung der
Sechs­wo­chen­frist geson­dert hin­wei­sen. Wider­spricht der Kun­de frist­ge­recht, gilt der
Ver­trag zu den bis­he­ri­gen Bedin­gun­gen fort; bei­de Par­tei­en sind dann jedoch
berech­tigt, den Ver­trag ordent­lich zu kün­di­gen.